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Tipps · 28. Juli 2026 · 2 Min.

HU/AU: So bereiten Sie Ihr Auto auf die Hauptuntersuchung vor

Mit ein paar einfachen Handgriffen vermeiden Sie die häufigsten Gründe für eine kostenpflichtige Nachprüfung bei der Hauptuntersuchung.

Alle zwei Jahre steht für jedes zugelassene Auto die Hauptuntersuchung (HU) zusammen mit der Abgasuntersuchung (AU) an. Ein paar Minuten Vorbereitung reichen oft aus, um die häufigsten Mängel zu vermeiden und unnötigen Stress am Prüftermin zu ersparen.

Die häufigsten Prüfpunkte

Ein großer Teil der Beanstandungen bei der HU entfällt auf leicht zu behebende Kleinigkeiten:

  • Beleuchtung: Abblendlicht, Fernlicht, Bremslicht, Blinker und Kennzeichenbeleuchtung sollten vollständig funktionieren und richtig eingestellt sein.
  • Reifen: ausreichend Profiltiefe an allen vier Rädern, kein sichtbarer Verschleiß oder Beschädigungen, korrekter Luftdruck auch am Reserverad.
  • Bremsen: kein Schleifen, Quietschen oder Ziehen zur Seite, gleichmäßiges Ansprechverhalten.
  • Scheibenwischer: streifenfreies Wischbild, intakte Gummilippen, ausreichend Wischwasser mit Frostschutz.
  • Warnleuchten: Motorkontrollleuchte, ABS- oder Airbag-Warnleuchte dürfen nach dem Start nicht dauerhaft leuchten.

Papiere und Plakette nicht vergessen

Neben der reinen Technik gehört auch der Papierkram zur Vorbereitung: Zulassungsbescheinigung Teil I griffbereit im Fahrzeug und ein Blick auf den Nachweis der letzten Hauptuntersuchung. Die HU-Plakette am hinteren Kennzeichen verrät auf einen Blick, wann die nächste Prüfung fällig ist – die große Zahl in der Mitte nennt das Jahr, die Position der Zahl am Rand oben zeigt den Monat.

Der Vorab-Check spart Zeit

Wird bei der Prüfung ein erheblicher oder gar gefährlicher Mangel festgestellt, ist das Fahrzeug nicht plakettenfähig, und es wird eine kostenpflichtige Nachprüfung fällig – meist mit einer Frist von rund einem Monat. Ein kurzer Vorab-Check in der Werkstatt deckt genau diese typischen Punkte auf, oft lassen sich kleinere Mängel direkt vor Ort beheben. Das spart in aller Regel Zeit, einen zweiten Anfahrtsweg und die Kosten einer zweiten Vorführung beim TÜV oder der DEKRA.

Gerade bei älteren Fahrzeugen lohnt sich zusätzlich ein Blick unter das Auto: Öl- oder Kühlwasserspuren auf dem Boden, poröse Gummimanschetten an Achsgelenken oder eine laute Auspuffanlage fallen bei der Untersuchung ebenfalls auf und lassen sich vorab meist unkompliziert beheben.

Wir prüfen das gern bei uns in Teltow.

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